Beim alljährlichen Jahresschlussempfang der Klaus-Jürgen und Heidemarie Futterer-Stiftung in Kemnat konnte Stiftungsratsvorsitzender Andreas Futterer wiederum nur gute Nachrichten verkünden. Im ablaufenden Jahr wurden über 8.000 EUR für die Förderung von Hilfsprojekten oder für die individuelle Hilfe für bedürftige Kinder ausgegeben. Neben der schon traditionellen Zuwendung an die Erziehungshilfestelle friz im Scharnhauser Park und die Unterstützung des Gesundheitsförderungs-, Gewalt- und Suchtpräventionsprogramms „Klasse 2000“ an der Klosterhofschule in Nellingen wurden die Gelder außerdem unter anderem für Winterbekleidung, Betten und Kinderbetreuung bei bedürftigen Familien in der Stadt aufgewendet.

Dank einer weiteren Zustiftung der Stifterfamilie stieg das Stiftungsvermögen auf nunmehr 235.000 Euro. Mit Spendeneinnahmen von rund 3.000 Euro kann die Stiftung somit auch im kommenden Jahr wieder viel Gutes für die Kinder und Jugendlichen in der Stadt bewirken. „Im letzten Jahr nahmen bundesweit über 450.000 Grundschüler am Programm Klasse 2000 teil. Wir wollen versuchen, dies weiter an den Schulen in Ostfildern zu etablieren“, sagte Andreas Futterer im Hinblick auf geplantes Engagement der Stiftung im nächsten Jahr. Darüber hinaus sprach er sich für eine verstärkte Förderung des Projektes „RESET“ aus. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Mobilen Jugendarbeit der Kinder- und Jugendförderung Ostfildern. Geholfen wird jugendlichen Straftätern, die dort ihre ihnen auferlegten Sozialstunden absolvieren, gleichzeitig aber auch sozialpädagogische Unterstützung erhalten. Eine Einrichtung, die auch der Bürgerstiftung Ostfildern sehr am Herzen liegt.

Professor Dr. Ernst Hagenmeyer, Stiftungsratsvorsitzender der Bürgerstiftung, die das Vermögen der Futterer-Stiftung treuhänderisch verwaltet und deren Geschäfte führt, dankte der Familie Futterer für deren nachhaltiges Engagement.

Die Klaus-Jürgen und Heidemarie Futterer-Stiftung engagiert sich seit über 10 Jahren für in Not geratene Kinder und Jugendliche in Ostfildern.

                                                                                                                              Bericht: Andreas Futterer